Spezielle Untersuchungen: Knochendichtemessung
Die Knochendichte ist im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik ein wichtiger Parameter. Wir nutzen für diese Untersuchung die Computertomographie der Lendenwirbelsäule. Diese Methode ist gleichwertig der DXA-Messung und bietet den Vorteil, dass lediglich die innere Knochenstruktur, die Spongiosa des Knochens in die Messung einfließt und nicht eventuelle andere Verkalkungen in der unmittelbaren Umgebung des Knochens. Zusätzlich ist sie die einzige Methode, die ein wirkliche Dichte des Knochens erfasst in g/cm3. Die Strahlenbelastung dieser Untersuchung ist etwas höher als bei der DXA-Methode, ist aber so gering, dass sie eigentlich zu vernächlässigen ist. (Beispiel: natürl. Jährl. Strahlenbelastung 2-4 mGy, Knochendichte CT 0,06 mGy, Rö-Thorax in zwei Ebenen: 0,2 mGy,)
Calcium-Scroring der Herzkranzgefässe
Die Messung der Verkalkung der Herzkranzgefäße ist eine Methode zur Beurteilung von Gefäßveränderungen am Herzen. Sie ist sinnvoll, um eine Erkrankung der Herzkranzgefäße auszuschließen, da bei fehlenden Verkalkungen eine Gefäßeinengung äußerst unwahrscheinlich ist. Liegen bereits Verkalkungen vor, kann anhand des Ausmaßes entschieden werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.